heißen wir deutsche „ja frau merkel”oder „ja regierung” und machen den hofdiener oder -knicks?

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

 

klar, die überschrift soll provizieren. es kommt mir aber so vor, als ob der hofstaat noch immer gilt. im kleinen die fürstentümer, im grossen das königshaus - und die eu - 

ist die gewachsene kaiserstruktur- frei  nach dem motto - der könig hat gesprochen- und das volk beugt sich tief vor „ dankbarkeit“ . es ist zwar moderner geworden - und die regierungen beginnen sich im digitalen zeitalter einzufinden- dennoch das preußische 

zeitalter ist nicht „verloren“ und wird von mal zu mal größer .

 

es geht mir nicht aus dem kopf , wie ich mehrfach von einer behördenleiterin hörte :

„aber der minister sagt“ . in der zwischenzeit ist der minister weg- aber ein neuer „könig“ da. vor wenigen tagen, habe ich einen beamten kurz vor seiner pension kennengelernt-

ein unglaublich seltenes exemplar an gebündeltem wissen. leider bestätigte er, dass das preußische beamtentum immer noch klar gegliedert ist (von oben-nach unten).

ein untergebener hat dem vorgesetzten zu folgen und darf seinen anweisungen nicht

widersprechen - auch wenn er es besser weiss. zum glück meinte dieser beamter-

gott sei dank habe ich ein wissen, das kein vorgesetzter hat -insofern habe ich mein freiraum“ - das traurige der beamte geht.

 

jetzt zu frau merkel: ein neues gesetz hat frau merkel unterschrieben und im bundesrat eingebracht. kaum einer hat‘s bemerkt. unter dem deckmantel des verbraucherschutzes sollen für nahrungsergänzungsmitteln vertriebswege VERBOTEN werden. die vertriebswege wandergewerbe und kaffee-fahrten – unter wandergewerbe kann man unter umständen auch den direktvertrieb sehen, oderauch Verkäufe auf Messen usw.

 

klar gibt es „schwarze schafe“ unter unternehmern- die gibt es leider gottes in allen

vertriebsformen, in der politik, in ehrenhaften berufen, in religiösen vertretern,- überall 

wo menschen sind,- keine frage, deshalb brauchen wir regeln,- in diesem fall brauchen wir nicht neue gesetze sondern konsequentes verfolgen- denn gesetze um den verbraucher zu schützen gibt es nun wirklich genug. nur die freiheit eines ordentlichen unternehmens bzw. unternehmers, produkte die der gesundheit dienlich sind, einzuschränken ist „diktatorisch“ und nützt dem verbraucher gar nichts, sondern schränkt ihn in seiner entscheidungsfreiheit und seiner gesundheit ein.

 

welche vertriebswege sollen danach verboten werden? ist der erste schritt weg von der freien marktwirtschaft, hin zu einem sozialistischen staat eingeläutet?

 

 

Mit herzlichen Grüßen


Ihr

 

 

 

 

 

Manfred Scheffler
Präsident NEM e.V.

 

Rheinland-Pfalz, den 07.11.2017


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